Darum ist mir klar, dass die Gefühle zuerst einmal in Ordnung gebracht werden müssen und Ordnung entsteht durch das vollständige Verstehen der Unordnung und genau das ist der Punkt, dass man sich sträubt diese Unordnung anzuerkennen, stimmt’s ?

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung. Es ist richtig, man muss zuerst bei sich SELBST aufräumen, bevor man bei Anderen aufräumen kann. Die Masse aber will bei Anderen aufräumen, und den eigenen „Schweinestall“ sehen sie nicht. Da bewahrheitet sich das Wort: Was siehst Du den Splitter im Auge des Anderen, und den Balken im eigenen Auge siehst Du nicht. Unsere Welt wird zur Zeit von HIRNMENSCHEN regiert. Ob in der Politik oder der Wirtschaft. An der Spitze sind Theoretiker, die NUR alles nach dem Verstand entscheiden, und meinen, alles mit dem Verstand berechnen zu können. Und genau so KALT und BERECHNEND wie der Verstand ist unsere Gesellschaft. Es ist die erste wichtige Überwindung, zu erkennen, dass man seinen Gefühlen bei Entscheidungen TRAUEN kann. Wir sind nicht mehr gewohnt, unseren Gefühlen zu vertrauen. Darum werden sie ignoriert, und nur nach dem Verstand gelebt. Bis eine ganze Gesellschaft sich überwindet, dürfte noch etwas dauern. Doch der Einzelne kann es jederzeit machen. Körperlich haben wir Empfindungen Geistig haben wir Gefühle Seelisch haben wir Emotionen. Empfindungen haben wir körperlich. Von den angenehmen Streicheleinheiten, bis hin zum Schmerz (Verbrennung usw.) Gefühle entstehen durch Zu- oder Abneigung des Geistes und deren Erfüllung oder nicht Erfüllung – Vermeiden oder nicht Vermeiden. Neigungen haben wir z.B. nach Geld. Gewinnen wir es, werden wir freudig – Glücklich. Verlieren wir es, werde wir traurig – Wütend. Neigungen haben wir z.B. nach Personen (Freund/in – Mann/Frau – Gelebte/r - Eltern/Kinder). Gewinnen wir es, entsteht Zuneigung - Liebe. Verlieren wir es entsteht Eifersucht – Hass. Neigungen haben wir z.B. nach Ehre und Anerkennung (Lob). Gewinnen wir es, entsteht Stolz – Überheblichkeit. Verlieren wir es, entsteht Neid - Missgunst. Emotionen kommen aus unserem SELBST (Seele - Herz). Wird das Selbst unterdrückt, fühlen wir uns in die Enge getrieben (Angst) auch dadurch entsteht Wut und Hass – gegenüber dem, der treibt. Aber eben eine andere ART. Das Selbst reagiert auf die SITUATION (Lebensumstände) und eben NICHT auf Neigungen! Man kann wütend wegen einer Ungerechtigkeit werden, die aber KEIN Eigennutz kennt. Auch das ist eine andere ART von Wut. Wer aus einer Emotion heraus handelt, handelt spontan, und nicht wie der Geist BERECHNEND. „Höre“ immer mehr auf Dein Gefühl aus dem SELBST, und bringe nach und nach den Verstand „herunter“ zum Herzen. Mache das, was Du für RICHTIG hältst, und lasse das bleiben, was Du nicht für richtig hältst. Aber frage NIE danach, was daraus wird. Denn genau das Fragen danach, was daraus wird, wird Dich HINDERN, das zu tun, was DU für richtig hältst. Doch die Gefühle aus dem ICH (Zu- und Abneigung), diese sind nicht zu verändern, und darauf sollst Du auch nicht hören. Sonder durch MINDERN des Begehrens für sICH sind diese Gefühle zu löschen.

©Demetrius Degen

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