Bhagavad Gita: Ich weile im Herzen eines jeden Menschen, doch ICH bin nicht in ihm. Diese „zwei“ Ich´s dieses Gottes, die Seele, und der Geist sind also getrennt. Die Seele ist immer bei Gott, und der Geist ist getrennt davon, im Körper gefangen. Wie eine gespaltete Persönlichkeit?

So wie das Wasser NIE von der Erde weg gehen kann, (im Weltall verschwindet) sondern immer nur eine andere Form und einen anderen Zustand (fest flüssig gasförmig) annimmt, und immer wieder zur Erde zurück kehrt, so ist der Geist NIE von diesem Gott getrennt. Nur ist der Geist eben das veränderbare, und die Seele das still stehende (Seiende). Das SELBST ist wie gesagt allgegenwärtig. Durchdringt sowohl Materie als auch Geist. Das göttlich Selbst ist also IMMER EINS. Nur der Geist glaubt in seiner Vorstellung, getrennt zu sein. Was diese beiden trennt, dazwischen steht, ist die Materie, das falsche ICH, die falsche VORSTELLUNG des Geistes. Diese Vorstellung, die durch die körperlichen Sinne entsteht, verhindert nun, daß das Licht der Seele zum Geist im Menschen dringen kann. Gleich wie ein Filter (Wolken), der das Licht der Sonne nicht hindurch lässt. Im menschlichen Geist (Verstand) müssen wir den göttlichen Geist (wahres SELBST) erkennen. Das verhindert das Ego = ICHvorstellung. Darum ist der Mensch unbewusst, und weis nichts von deinem wahren SELBST.

©Demetrius Degen

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