Karma verstehe ich nicht ganz. aber die verschütteten / verdrängten Ängste woher kommen diese?

Wir bringen alle etwas mit (Erfahrungswerte aus früheren Leben). In erster Linie aber die ART der Zu - und Abneigung - das ist mir angenehm, das ist mir unangenehm. In jedem Leben kommen neue Erfahrungswerte hinzu, das heißt - die ART der Wahrnehmung verändert sich. Sogar, was angenehm ERSCHIEN, kann plötzlich unangenehm sein. Das ist NUR die ART der Wahrnehmung. Das Unangenehme, verdrängen wir ins Unbewusste. Aber DOCH bleibt es in unserer ART erhalten, weil es eben nicht bewältigt ist. Wenn ich also eine Zuneigung zu etwas habe, bekomme ich ANGST, dieses zu verlieren. Also kämpfe ich, um mir dieses zu erhalten. Auf Grund dieser Art Handeln wir, Reden wir und Denken wir. Entsprechend unserer Taten, Worte und Gedanken unser Karma. Entsprechend des Karmas – andere Erfahrungswerte. Entsprechend der neuen Erfahrungswerte – eine andere geistige Einstellung, andere Art. Entsprechend der anderen Art eine andere Handlung – in Tat, Wort und Gedanken.. usw. Ein Kreislauf. Unangenehmes – also nach unserer Ansicht schlechte Erfahrungswerte – verdrängen wir. Weil uns diese Erfahrung Schmerzen bereitet hat. Wenn wir aber etwas verdrängen, bedeutet das auch gleichzeitig, dass diese Erfahrung noch nicht richtig VERARBEITET wurde. Durch die Verdrängung, wird die Verarbeitung nur hinausgeschoben – für SPÄTER aufgehoben. Es wird klar, dass diese Erfahrung früher oder später WIEDER erlebt werden muß. So lange und so oft, bis die richtige Erkenntnis daraus gezogen wurde (Verarbeitung). Dann gibt es nichts mehr zu verdrängen.

©Demetrius Degen

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