Demetrius Degen - Seminarleiter und Autor


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Übersicht zum Hinduismus

Die Bhagavad Gita

Der Hinduismus

Der Hinduismus dürfte die älteste Religion sein (wenn man das überhaupt sagen kann), und nicht alle Religionen den selben Ursprung haben.

Oft wird nach dem Unterschied von Hinduismus und Buddhismus gefragt.

Zu Zeiten des Buddha war die Ursprüngliche Lehre (Hinduismus) genau so verfälscht worden, wie es in der heutigen Zeit (bei allen Religionen) wieder der Fall ist.
Der Buddha hat dann diese "Umgefallene" Lehre wieder aufgerichtet.
Darum ist am Ende einiger Lehrreden des Buddha folgende Aussage zu finden:
Vortrefflich, o Herr, vortrefflich, o Herr!  Wie wenn einer, o Herr, Umgestürztes wieder aufrichtete oder Zugedecktes öffnete oder einem Verirrten den Weg zeigte oder eine Lampe in der Dunkelheit hielte...

Im eigentlichen Sinne hat der Buddha die damals von den Bramahnen (Heute Priester) falsch ausgelegte hinduistische Lehre wieder richtig gestellt.
Dadurch entstand der Buddhismus.
Der Buddhismus ist also der zur damaligen Zeit wieder RICHTIG gestellte Hinduismus.

Aus dem Hinduismus ist zum Beispiel eine "Vielgötterei" (Im Christentum zu vergleichen mit den
Schutzpatronen und den "Heiligen") entstanden, wohingegen in der Bhagavad Gita nur von
EINEM Gott die Rede ist.
So sind zum Beispiel die 3 Hauptgötter der Hindus: Brahma, Vishnu, Shiva - zu vergleichen im Christentum mit Gott Vater, Sohn und hl. Geist.



Der Ursprung liegt in den Upanischaden und den Vedantas. Das "heilige" Buch der Hindus ist die
Bhagavad Gita.

Die Bhagavad Gita schildert im ersten Teil ein Schlachtfeld. Dieses Schlachtfeld ist Symbolisch die irdische Ebene, das Leben selbst, in dem wir zu kämpfen haben. Krishna (der Gott), erklärt Arjuna (dem Schüler) die Lehre. Krishna ist in diesem Kampf der Wagenlenker, und Arjuna der Bogenschütze. Es stehen sich zwei Armeen gegenüber, und Arjuna will nicht kämpfen!!!!!
Denn auf der Gegenseite, sind diese Verehrungswürdigen, wie sein Lehrer, Onkel, Freunde, große Persönlichkeiten, usw. Also alles Menschen, die seiner Verehrung würdig waren. Diese waren gegen Arjuna angetreten, und Arjuna sagt:" Lieber verliere ich mein Königreich, als daß ich gegen diese verehrungswürdigen Menschen kämpfen würde". Daraufhin legte er seinen Bogen nieder, und sagte:" Ich kämpfe nicht"!
Das ist die Situation. Jetzt spricht Krishna zu Arjuna, und erklärt ihm nach und nach, in einem Lehrgespräch von Frage und Antwort, warum Arjuna doch kämpfen soll und muß.
Es ist der Kampf des Lebens, (von gut und böse) und Arjuna muß als Sieger hervorgehen. Über das Irdische Dasein siegen (Bibel: Macht euch die Erde untertan).



Die Bhagavad Gita ist so geschrieben, daß zuerst das Ganze gezeigt wird (Die Bhagavad Gita zusammengefaßt), und dann erst die Teile gezeigt werden. So wie zuerst der Baum gezeigt wird, und später wird die Wurzel, der Stamm, die Äste, Zweige und Blätter erklärt.
In der Bhagavad Gita ist vom richtigen HANDELN die Rede, wohingegen der Buddhismus über das Denken geht. Die Bibel dagegen zeigt die Bewußtseinsstufen des Menschen. Darum ist es auch so schwierig, die Verbindungen zu erkennen.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen
 

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