Zitate von Demetrius Degen VI
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001. Es wird gesagt, daß die Liebe "blind" macht.
Doch nicht die Liebe ist es die "blind" macht, sondern das BEGEHREN macht "BLIND".
Es ist unwichtig auf was das Begehren gerichtet ist
- ob Geld, eine Person, oder Macht und Einfluß -
alleine das Begehren macht blind.
Blind wird dieser gierige Mensch im Bezug auf die Realitätswahrnehmung.
Klar ersichtlich ist, daß wir fast nur noch "BLINDE" in unseren Regierungen und im Management haben.

002. Die Marktwirtschaft ist ein gefräßiges Raubtier, das so lange frißt, bis keine Nahrung mehr da ist und es verhungert.
Die Grenzöffnung-en und die Globalisierung wurde nur eingeführt, um der Marktwirtschaft neue Weidegründe zu öffnen, damit dieses Raubtier schneller wächst und noch mehr fressen kann.

003. Das Problem der aktuellen Zeit ist, dass man keine 5 Menschen auf EINE Meinung und Überzeugung bringt.
Weil jeder nur SEINE Vorstellung für die einzig richtige hält.
Die Menschen müssen vom ICH-Sinn zum GEMEIN-Sinn kommen, damit sich etwas ändern kann.
Gemeinsinn aber entsteht in Armut und nicht in Reichtum.

004. Globales Denken haben zur Zeit die Manager aus Gewinnsucht.
Gewinnsucht ist Eigennutz, und der Eigennutz der einzelnen Völker wird die Globalisierung der Marktwirtschaft wieder zerstören.

005. Was heute KÜNSTLICH für die Marktwirtschaft vereint wurde und noch wird,
wird in Zukunft bei größeren Problemen der jeweiligen Völker wieder getrennt werden,
weil noch immer jedes Volk (wie der Mensch) letztendlich nur noch an sich denkt.

006. In dieser Marktwirtschaft, die den Egoismus fördert, sehen die Menschen nur noch ihr eigenes Wohl.
Wie könnte man erwarten, wenn sie nichtmal zum Wohl des eigenen Volkes denken können,
daß sie zum Wohl der ganzen Welt denken.

007. Bevor die Völker global denken, werden noch Generationen vergehen.
Zwingend notwendig für ein Globales Denken der Völker ist eine GERECHTE Regierungsform.
Denn ohne Gerechtigkeit gibt es keine Einheit sondern nur Neid, Zwiespalt, Haß und Streit.

008. Da unsere Politiker nichtmal Gerechtigkeit im eigenen Land schaffen können,
sind wir noch "unendlich" weit davon entfernt, Gerechtigkeit für die ganze Welt zu schaffen.
Dem entsprechend haben wir auch keine wirkliche- sondern eine künstlich geschaffene Globalisierung.

009. Für die Bewältigung der zukünftigen Globalen Probleme werden wir den Gemeinsinn der Völker zwingend brauchen. Dazu brauchen wir Politiker, die keine Gesetze zum Wohl der Reichen (Konzerne und Aktiengesellschaften) machen, sondern (worauf Sie ja einen Eid schwören) zum Wohl des Volkes.

010. Wenn wir schon globalisieren, dann brauchen wir auch Politiker, die zum Wohle der globalen Bevölkerung denken und handeln.
Doch zur Zeit haben wir nur noch Politiker, welche die globale Marktwirtschaft fördern und unterstützen.

011. Der Mensch hat sich zwar in Wissenschaft und Technik schnell entwickelt,
doch dabei blieb der Gemeinsinn auf der Strecke.

012. Wahrscheinlich war das Bewusstsein von Gemeinschaft und Gemeinwohl in der Steinzeit schon weiter entwickelt, als es in unserer Gesellschaft noch vorhanden ist.

013. Materieller Fortschritt bedeutet Geistiger Rückschritt.

014. Pflanzen stellen wenig Ansprüche, Tiere schon mehr, und der Mensch stellt die höchsten Ansprüche.
Steigen die Ansprüche, steigt auch die Anstrengung diese zu befriedigen.
Die Marktwirtschaft züchtet den Menschen künstlich auf mehr Ansprüche - auf immer mehr Dinge,
die eigentlich nicht notwendig sind.
So brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn die Menschen immer mehr Anstrengung unternehmen müssen, um ihre Ansprüche zu befriedigen.

015. Je mehr Ansprüche der Mensch in seinem Leben stellt, um so mehr muß er sich anstrengen.
Wenig Ansprüche gleich wenig Anstrengung.

016. Für den der etwas gibt, bedarf es keinerlei Anstrengung.
Einer Anstrengung bedarf es nur, wenn ich etwas (für mICH) erreichen will.
Selbst dann, wenn ich unbedingt geben will.

017. Für den der einfach gibt, gibt es auch keine Enttäuschung.
Eine Enttäuschung gibt es erst dann, wenn ich auf mein Geben etwas (für mICH) erwarte.
Auch dann, wenn ich erwarte, daß mehr Menschen meine Gaben annehmen.

018. Regenten, welche die Ansprüche der Menschen steigern, machen es dem Volk schwer.
Regenten, welche die Ansprüche der Menschen mindern, machen es dem Volk leicht.

019. In der Zukunft werden wir Regenten mit Weisheit brauchen, welche das wohl der ganzen Menscheit im Auge haben.
Aber keine Regenten, die nur das Wohl des eigenen Landes oder gar des eigenen Geldbeutels oder Machterhalt interessiert.

020. So lange die Regentschaft eines Landes (im Wahlkampf) mit Geld erkauft werden kann
(Amerika - eine halbe Milliarde),
ist von den Regierungen keine Weisheit zu erwarten.

021. In der Zukunft werden wir global die Ansprüche der Menschen verringern müssen, damit sie es einfacher haben, und auch alle überleben können.

022. Wenn wir in der Wirtschaft mit den Fussionierungen so weiter machen, können wir uns die Kosten für unsere Politiker ersparen. Denn sie haben dann bald sowieso nichts mehr zu sagen.

023. Heute haben sich einige Reichtum an Geld erworben, wenige Reichtum an Erkenntnis,
und die Masse hat weder - noch.

024. Reichtum und Luxus steigt, wo gleichzeitig Moral und Anstand sinkt.
Ist da nicht offensichtlich, daß materieller Fortschrit, gleichzeitig geistigen Rückschrit bedeutet?

025. Fuchtlos kann man nur sein, wenn man zu jeder Zeit auf alles verzichten kann.

026. Gott und den Menschen zu dienen bedeutet nicht, das Falsche aufzuzeigen,
sondern die Menschen das Richtige zu lehren.

027. Erstens kommt es anders, und zweitens - als Du denkst.
Darum mach DAS, was DU als RICHTIG erkannt hast
- denke nicht darüber nach, was daraus werden könnte -
sondern LERNE aus dem, was kommt!

028. Du kannst doch wohl erkennen, wie die Masse im Wohlstand immer DÜMMER wird.
Probleme dienen der Erkenntnis.
Von guten und schlauen Worten hat noch keiner etwas gelernt.
Freu Dich über jeden Felsbrocken, den Du wegräumen mußt, denn das gibt KRAFT (im Geiste).

029. Was nützen letztendlich die ganzen Schimpfereien über das was FALSCH ist, wenn sich die Massen nicht auf etwas RICHTIGES einigen können.

030. Damit sich die Masse auf etwas Richtiges einigen kann, muß sie aber die geistige Fähigkeit besitzen, das Richtige auch als richtig zu erkennen.

031. Das Hirn ist nur materielle Funktion, und kann sich im günstigsten Falle etwas Wissen aneignen.
Der Verstand bringt aus Wissen eine Erkenntnis hervor.
Der Geist bringt aus Erkenntnis ein Verständnis hervor.
Das Bewusstsein bringt aus Verständnis ein bewusstes SEIN hervor.
ICH BIN ES.

032. "Wer Weisheit braucht, versteht sie nicht, wer Weisheit versteht, der braucht sie nicht"

033. Wer das Gute und Richtige sät, um Früchte zu ernten, ist noch auf dem falschen Weg!

034. Was nur in Büchern gelesen, und nicht aus dem Selbst verstanden wurde,
geht nicht in das Bewusstsein über.
Darum ist jede Selbstsuggestionen wie "Ich bin göttlich",
nur Futter für das Ego, und eine Illusionen im Hirn.

035. Es nützt nichts, 1000 Bücher zu lesen, welche das Ziel des Menschen mit "süßen" Worten beschreiben.
Man muß nur EIN Buch lesen, das den WEG beschreibt, WIE man an das Ziel kommt.
Dann muß man aber auch SELBST gehen.

36. Wer seinen Geist von salbungsvollen Zitaten - welche das Ego streicheln - betören lässt,
wird auf dem spirituellen Weg keinen Fortschritt machen.

037. Wer im Geiste Fortschritte machen will, muß aufhören an süßem Brei zu naschen, sondern kräftige Nahrung suchen.
Doch kräftige Nahrung ist nicht immer angenehm, denn diese muß man SELBST verdauen.

038. Wenn es dem Menschen gut geht, glaubt er, sein Glück SELBST geschaffen zu haben! Geht es ihm aber schlecht, dann klagt er, wie kann der Gott das zulassen?

039. Alles Irdische und Materielle geht beim Tod des Körpers verloren. Doch was der individuelle Geist im Leben ERKANNT, VERSTANDEN und VERWIRKLICHT hat, das geht nicht verloren.

040. Was vergänglich ist, danach streben die Massen, was beständig ist, das wird verlacht.
So wie der Mensch nach materiellem Besitz begehrt, müsste er nach geistiger Erkenntnis streben.

041. Diese Bewusstwerdung geht über den GEIST - durch WISSEN, ERKENNEN und VERSTEHEN.
Wer das göttliche Prinzip in der materiellen Natur SELBST erkannt und verstanden hat,
der kann dann (nicht BLIND sondern) WISSEND GLAUBEN,
und kehrt in die Einheit Gottes zurück.

042. Alles ist Entwicklung des Geistes in der Materie.
Der göttliche Geist wird in die Welt geboren, um sich durch Lebenserfahrungen, seines wahren Selbst wieder bewusst zu werden.

043. So wie jedes Hagelkorn und jede Schneeflocke schmilzt, und zum Wassertropfen wird, so wird jede Pflanze, und jedes Tier einmal zum Menschen.

044. So wie dann jeder Wassertropfen auf unzähligen Wegen, zurück in den Ozean fliest, und aus ihm wieder in die Luft aufsteigt, so kehrt jede individuelle Seele des Menschen, aus unzähligen Lebenswegen, immer und immer wieder in die Einheit zurück, um wieder in der Welt geboren zu werden.
Bis letztendlich diese individuelle Seele zu nur EINEM Ergebnis, zu EINER ERKENNTNIS kommt,
ALLES IST EINS!

045. Wer sein Wissen unter Beweis stellen will, der Diskutiert.
Wer die Wahrheit sucht, der stellt vernünftige Fragen.
Wer die Wahrheit erkannt hat, der gibt darauf vernünftige Antworten.

046. Die Diskutierenden sind Menschen, die ein Bild vor sich haben, es in tausend Stücke zerreißen und über die richtige Ansicht der Teile streiten.

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